Wir lernen dieser Tage eine Menge über virale Verbreitung. Das gilt aber nicht nur für COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) selbst, es gilt auch für den Umgang damit in so genannten sozialen Medien. In Klassenchats, Messenger und Rundmails stecken sich Menschen dieser Tage gegenseitig mit etwas an, was ebenfalls schlimme Folgen haben kann: Angst und Panik.

Gerade in Ausnahmesituationen wie der aktuellen Corona-Pause ist es deshalb wichtig, das eigenen Verhalten im sozialen Austausch zu reflektieren. Denn es spielt eine Rolle wie du selbst dich verhältst – im direkten Gespräch wie auch in sozialen Medien. Es ist wichtig, dass du keine Gerüchte verbreitest.

Gelassenheit im Klassenchat 1

Die Seite gegen-die-panik.de gibt ein paar einfache Vorschläge, wie man sich so verhält, dass Panik sich nicht verbreitet. Es gibt eine aktualisierte Version mit Bezug auf die Corona-Krise, die man hier nachlesen kann.

Darüberhinaus ist es wichtig, sich an seriöse Quellen zu halten. Der Faktenfinder der Tagesschau zählt dazu. Dort gibt es auch einen Beitrag über die Falschmeldung, Gerüchte und Verschwörungstheorien, die gerade vor allem in WhatsApp-Gruppen verbreitet werden.

Bitte teilt keine Bilder von angeblich infizierten Menschen, keine Sprachnachrichten von Menschen, die über vermeintliche Medikamente oder Wechselwirkung mit anderen Medikamenten berichten oder gar weiter gehende Verschwörungstheorien verbreiten. Wenn ich das teile, halten meine Freund*innen es für bedeutsam. Das sollte man sich immer wieder vor Augen führen: Durch das Teilen solcher Meldungen werde ich zum Absender. Meine Freund*innen glauben diesen Meldungen weil sie von mir kommen. Das kann negative Folgen haben – sogar dann, wenn ich eigentlich was Gutes bewirken und meine Freund*innen warnen will.

Genau diese Dynamik kann ich mir aber zu Nutze machen – wenn ich #gegendiepanik teile. Dazu gibt es diese Seite hier und diese einfachen Vorschläge. Ich erzähle sie weiter!

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