Wie kommuniziert eine Regierung in Zeiten der Krise? Wir erleben im Umgang mit der Corona-Krise gerade abschreckende Beispiele. US-Präsident Donald Trump spekulierte in dieser Woche, es könne sinnvoll sein, Patienten Desinfektionsmittel zu injizieren (ist es nicht!). Umso erstaunlicher ist es, was man heute von Sanna Marin lesen kann. Sie ist die finnische Regierungschefin und hat am Freitag offenbar eine Pressekonferenz gemeinsam mit der Bildungsministerin Li Andersson und der Wissenschafts- und Kulturministerin Hanna Kosonen gegeben – nur für Kinder!

Eine gute Idee auch für Deutschland: eine Regierungspressekonferenz für Kinder 1

Dieser Facebook-Beitrag berichtet davon, dass sieben bis 12-jährige Kinder dabei die Fragen zum Thema Corona-Krise stellen konnten. Ich habe die Pressekonferenz nicht gesehen (und kann auch kein Finnisch), in dem Beitrag lese ich aber von Fragen wie „Wann können wir wieder in die Schule? Werden wir im Sommer schwimmen gehen könne? Wann können wir unsere Großeltern wieder treffen?“

Es sei den Ministerinnen, die zum Teil selbst Mütter sind, geglückt, die Fragen zu beantworten, ohne die Kinder zu belehren. Um zu ermessen wie erstaunlich eine solche Pressekonferenz ist, muss man sich nicht die Kindskopf im Weißen Haus vorstellen, sondern die Situation in Deutschland: Hier gab es sowas in der Corona-Krise noch nicht.

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