Weil gemeinsame Mahlzeiten den Tag strukturieren und weil alle mithelfen können!

Mal schnell die Leberkäs-Semmel auf die Hand, Butter-Nudeln für den Kleinen, was Schnelles vom Pizza-Service oder vom Chinesen um die Ecke. Meinen Hunger habe ich in den letzten Jahren viel zu oft im Vorbeigehen gestillt. Zwischen Beruf und Kinderbetreuung eigentlich der ganz normale Wahnsinn. Gemeinsame Familien-Mahlzeiten und ausgiebige Kochsessions waren deshalb oft nur für das Wochenende bestimmt. Und das, obwohl ich bis Ende letzten Jahres noch im Lifestyle, Living und Food-Ressort einer Frauenzeitschrift gearbeitet habe. Mich also auch beruflich mit Rezepten und gutem Essen beschäftigt habe.
Der erste große Einschnitt kam, als ich Ende letzten Jahres plötzlich meinen Job verloren habe, mit den üblichen Argumenten der Branche, Print gehe den Bach runter, wir müssen Personal sparen. Seit meiner Freistellung im Dezember, verbringe ich also mehr Zeit denn je in der Küche. Rühre, werkle und probiere. Ich bin eine leidenschaftliche Pi-mal-Daumen-Köchin, würze am liebsten ‚frei Schnauze‘. Ein paar Gerichte habe ich mir in der letzten Zeit aber doch genauer notiert, besonders nach erfolgreichem „Mmhh-lecker“-Familienurteil und nach dem go von meinem kleinen Sohn (link zu den Rezepten).
Jetzt, bei dem für uns alle riesengroßen Einschnitt, ich meine damit, dieses wilde Virus, das uns im Moment alle lahmlegt, profitiere ich von meinem letzten Vierteljahr zu Hause. Denn bei aller Liebe, die Frage „Was kochen wir heute?“, ist gerade in der ungewissen Corona-Quarantäne-Zeit doch mehr als berechtigt. Nudeln mit Tomatensauce hat spätestens jeder nach einer Woche satt (zumindest die Eltern unter uns), Restaurants sind bis auf weiteres geschlossen und auch Lieferservices im Moment eher mit Vorsicht zu genießen. Aus meiner, zugegeben ganz persönlichen Angst, am Essen könne irgendwo das fiese, kleine Virus kleben. Klingt verrückt, die Zeiten sind es auch.

„Wir bleiben zu Hause!“ ist das Gebot der Stunde. 

Das heißt, wir kochen alle zu Hause. Jeden Tag. Das kann aber auch ein ganz positiver und nebenbei gesunder Effekt sein, wenn man genügend gute Rezepte und Abwechslung in die eigene Kochroutine bringt. Und dafür möchte ich hier gemeinsam mit Euch sorgen. Ich würde mich freuen, wenn hier noch mehr familienerprobte Rezepte geteilt werden, die ich selbstverständlich in den nächsten Wochen alle ausprobieren möchte, meine persönliche Corona Challenge.

Noch eine Sache zum Schluss

Ich finde es ganz wichtig, wenn man das eigens gekochte Essen auch schön anrichtet. Das Auge isst schließlich mit und selbst das schlichteste Pasta-Gericht sieht aus wie vom Sternekoch, wenn man es im Teller schön drapiert und den Tisch dazu hübsch deckt. Kinder können auch dabei prima helfen. Also, kocht zusammen, holt Euer schönstes Geschirr aus dem Schrank, faltet Serviettenkreationen (gerne in komplizierter Origami-Technik), lasst die Kinder Tischsets gestalten, bastelt Tischkärtchen und Namensschildchen, entwerft Menükarten und vergesst nicht, Ostereier zu bemalen. Der Hase kommt bestimmt.

Macht es Euch also zu Hause mindestens so schön wie im Restaurant, legt für die Mahlzeiten alle elektronischen Geräte beiseite und lasst es Euch schmecken!

Ich wünsche Euch gutes Gelingen, bleibt gesund und Keep Cooking

Eure Cathrin

Die sieben Rezepte, die ich hier mit Euch teilen möchte, folgen keiner klassischen Einteilung und enthalten selbstverständlich keine Angaben zu Fett- oder Kaloriengehalt. Sie sind lediglich hinsichtlich Geschmack und Gelingen bestens erprobt, lassen sich gut gemeinsam vorbereiten, vorkochen und aufbewahren.

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