Apps gibt es wie Sand am Meer und die Apps für Kinder sind dabei mindestens ein eigener Strandabschnitt. Hilfe bei der Suche nach der richtigen App für die eigenen Kids finden Eltern auf der Homepage des Deutschen Jugendinstitutes München. In einer Datenbank finden sich dort Apps für Kinder, die von verschiedenen Experten und Fachleuten auf z.B. Pädagogische Qualität, Bedienung und Technik, etc. geprüft und entsprechend bewertet wurden. Dazu lassen sich die Apps nach Kategorien wie z.B. Alter des Kindes, Betriebssystem, Art etc. filtern. Die Seite ist leicht zu bedienen und verständlich dargestellt.

App-Auswahl für Kinder

Die Auswahl von Apps sollte zusammen mit den Kindern getroffen werden. Ohne Berücksichtigung der Interessen und Wünsche des Kindes droht sonst ein Fehlkauf. Der Download erfolgt dann immer durch die Eltern, um ungewollte Kosten zu vermeiden.
Bewertungen der App können bei der Auswahl helfen. Trotzdem sollte das Kind die App am Anfang nie alleine bedienen, sondern immer erst mit Beteiligung oder Aufsicht gemeinsam mit den Eltern spielen. Dabei auch immer die Augen nach versteckter (oder offensichtlicher) Werbung aufhalten und dem Kind erklären, wie es sich ihr gegenüber zu verhalten hat, also nicht drauf klicken, etc.

Im Vorfeld mit dem Kind eine Zeit vereinbaren, wie lange es spielen darf. Diese Zeit lässt sich beim Spielen vor allem bei kleineren Kindern zB. gut mit einer Eieruhr darstellen. Außerdem kurz vor Ende darauf hinweisen, dass sie Spielzeit fast abgelaufen ist, das aktuelle Level aber gerne zu Ende spielen lassen.

App-Check – Woran erkenne ich gute Kinder-Apps?

Gute Apps für Kinder sind…

  • intuitiv aufgebaut und einfach bedienbar.
  • ansprechend animiert und übersichtlich.
  • anregend und wecken die Neugier der Kinder.
  • Impulsgeber und regen das Gespräch über die Inhalte zwischen Eltern und Kindern an.

Gute Apps für Kinder sind ohne…

  • Gewaltdarstellungen oder Inhalte, die Kinder ängstigen oder in ihrer Entwicklung beeinträchtigen.
  • Werbung, die Kinder durch Inhalt und/oder Platzierung behindern, ablenken oder verwirrt.
  • Möglichkeiten zu In-App-Käufen.
  • direkte Verlinkungen zu Webangeboten, Sozialen Netzwerken, Appshops und E-Mail-Konten.

(Quelle: Stiftung Medienpädagogik Bayern)

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